• 4 Sterne Hotel Alarun

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Aktuelles/Jobs

Auf dieser Seite berichten wir Ihnen, was uns gerade beschäftigt. Hier finden Sie auch unsere aktuellen freien Stellen.

 

Auf zur Wiesn!

 

Ruhig schlafen und mit einer guten S-Bahnverbindung schnell zur Wiesn: Das können Sie bei uns - und zwar zu zivilen Preisen. Rufen Sie noch kurzfristig an - vielleicht  erwischen Sie eins der noch freien Zimmer!  089-317780.

 

Jugend-Leistungszentrum des FC Bayern

 

Hellauf begeistert waren wir beim Besuch des neuen Nachwuchsleistungszentrums, das der FC Bayern nahe der Olympia-Schießanlage ganz in unserer Nähe eröffnet hat. Christian Kuchlbauer, Bürgermeister von Oberschleißheim, begleitete uns.  Ein Stab von rund 200 Fachleuten betreut hier die jungen Talente, die der FC Bayern gefunden hat und teilweise vom Grundschulalter an aufbaut. 25 der jungen Sportler bewohnen Appartements innerhalb der Anlage. Die gesamte EInrichtung des Zentrums ist von höchster Qualität und der ganze Tag durchdacht: Beim Essen geht es beispielsweise um schmackhafte, aber gesundheistbewusste Kost. Sogar Psychologen sind vor Ort. Sie sollen, so erfuhren die beeidruckten Gäste, den Jugendlichen unter anderem nahebringen, dass sie nur durch konstante Leistung; Bodenständigkeit und innere Bescheidenheit ihr großes Ziel, Profisportler zu werden, erreichen können. Von 300 jungen Nachwuchsspielern erreichen im Schnitt nur drei dieses Ziel. Sehr viele von ihnen werden also unterwegs "aussortiert" - und dann ist der Fall tief.

 

 

Nachtportier gesucht

 

Wir suchen Ersatz im Team unserer Nachtportiers! Wenn Sie eine Hotelfachkraft sind, sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift, gutes Englisch und vielleicht sogar noch eine dritte Sprache sprechen, passen sie sehr gut zu uns. Sie arbeiten von 22.30 bis 6 Uhr und gehen mit Gästen aus aller Welt um. Aussagekräftige schriftliche Bewerbungen erbitten wir an unsere Geschäftsführung.

 

Verstärkung an der Rezeption gesucht

Wir brauchen Zuwachs in unserem Rezeptionsteam! Wenn Sie eine Hotelfachkraft sind, sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift, gutes Englisch und vielleicht sogar noch eine dritte Sprache sprechen, passen sie sehr gut zu uns. Sie arbeiten in zwei Schichten (keine Nachtschicht) und gehen mit Gästen aus aller Welt um. Aussagekräftige schriftliche Bewerbungen erbitten wir an unsere Geschäftsführung.

 

Apassionata kommt dauerhaft nach München

Anfang November wird in München eine neue Attraktion eröffnen: Die Apassionata Welt – eine magische Welt voller Pferde.  Sie liegt in Fröttmaning, direkt neben der Allianz Arena. 

Wir bieten Ihnen dazu ein attraktives Arrangement inclusive Karten an.

 

 

„Das Besondere an der Beziehung zu Pferden ist das nahezu magische Band zwischen Mensch und Tier. In unseren Seelen existiert ein Bedürfnis nach behutsamer, träumerischer Berührung des Herzens, das bei uns nicht nur spürbar, sondern auch greifbar wird,“  schildert Peter Massine seine Vision, die im Jahr 2001 zur Gründung Deutschlands schönster Unterhaltungsschau mit Pferden führte. Rund sieben Millionen Menschen haben inzwischen bei 12 erfolgreichen Tourneen die Shows mit Rassepferden gesehen, deren Themen jedes Jahr wechseln.

Insgesamt 15 Pferderassen wurden bisher präsentiert. Bei einer Tournee wirken etwa 90 Menschen vor und hinter den Kulissen, sowie 50 Pferde, Ponys und Esel mit. In insgesamt 16 Ländern war der Riesen-Tross inzwischen unterwegs. Dabei geht es keineswegs immer nur um Profit:

"Es gibt viele Menschen, mit denen das Schicksal es nicht so gut gemeint hat“, findet Karen Massine“. Pferde wirken heilend auf Menschen. Deshalb tritt Apassionata aktiv an soziale Einrichtungen heran und ermöglicht Menschen den Besuch der Show, die das sonst nicht könnten. Beispielsweise unterstützt Apassionata den gemeinnützigen Verein 'wünschdirwas'. Ziel ist es hier, schwerstkranken Kindern mit der Erfüllung eines Traumes einen unvergesslichen Tag zu schenken. Unterstützt wird auch das Projekt 'Kinder mit Pferden stark machen', mit dem Ziel, Kinder an Schulen und Kindergärten mithilfe von Pferden Bestätigung, Mut und Vertrauen zu geben.

 

In München nun entsteht eine dauerhafte Heimat für die Pferde und ihre Menschen. Im Zentrum steht der Showpalast, der die größte und schönste Pferdeshow aller Zeiten beherbergen soll. Sie ist nicht identisch mit der mobilen Show, sondern einmalig und auf München begrenzt. Es erwarten Sie eine völlig neue Inszenierung, ein wahres Feuerwerk der Effekte – und  die schönsten Pferde der Welt, präsentiert von den besten Reitern aus ganz Europa. Sie sehen verschiedenste Traditionen der Reitkunst, umrahmt von grandiosen Tanz- und Akrobatikeinlagen, sensationellen Lichteffekten sowie der eigens komponierten, mitreißenden Musik. Alles ist eingebettet in eine zauberhafte Geschichte: „Equila“.

 

Im phantastischen Land Equila leben die Menschen seit jeher in leidenschaftlicher und harmonischer Beziehung mit Pferden. In dieser bezaubernden Welt entwickelt sich eine hochemotionale Geschichte: Equila erzählt von der großen Freundschaft des jungen Phero und seinem Pferd. Die beiden Gefährten wollen am jährlichen Turnier der besten Reiter des Landes teilnehmen. Dafür müssen sie sich jedoch erst auf eine Reise durch das sagenumwobene Land Equila begeben und den Gipfel der Helden erreichen. Unterwegs erwarten sie faszinierende Abenteuer und Phero lernt nicht nur von den geschicktesten Reitern des Landes, sondern auch von der schönen Amara, um sich schließlich in der heimatlichen Wettkampf-Arena der großen Herausforderung zu stellen.

 

Aber man kann in München nicht nur die Show sehen: In der Erlebniswelt, die sich rund um den Showpalast gruppiert, können Besucher die Tiere streicheln, beim Training beobachten und vieles mehr.

Freuen Sie sich auf unvergessliche Erlebnisse, die Sie ab Herbst dieses Jahres in der Apassionata World erleben können. Von unseren Hotels aus ist sie in wenigen Minuten zu erreichen.

 

 

Jubiläum fröhlich gefeiert

 

Das genaue Datum unseres 25jährigen Bestehens war zwar im April. Wir entschieden uns aber, am 1. Juni zu feiern - und hatten die richtige Wahl getroffen. Das Wetter war angenehm warm, und Geschäftsfreunde, Kunden und Freunde zog es ins Freie. Die Sitzgruppen unserer Gartenetage waren mehr als zehn Stunden in wechselnder Folge von föhlich plaudernden Geburtstagsgästen belegt. Eventkoch Patrick Kempf versorgte sie alle mit seinem Flying Buffet, bestehend aus vielen verschiedenen kleinen Leckereien; mal herzhaft, mal fruchtig, mal süß. Pantomime Oliver Hosp gab den komischen Ober und sorgte für so manchen Lacher. Wir haben eine kleine Bildergalerie zusammengestellt, die die Stimmung besser wiedergibt als viele Worte. Srcollen Sie zum Fuß der Seite und klicken Sie sich durch die Fotos. Beim Anklicken vergrößern sie sich.

 

Verdrängungswettkampf

Allein im Jahr 2017 wird die die Hotel-Landschaft in Unterschleißheim umd darum erheblich verändern, wie die folgende LIste zeigt. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Um 184 Betten wird dieses Jahr das Infinity Unterschleißheim seine Kapazität erweitern. Außerdem kommt ein neues Boardinghaus: 317 Wohneinheiten mit 729 Betten.
Die Pressestelle der Kreisverwaltung München stellte auf Anfrage eine Liste zusammen, aus der hervorgeht, dass in Unterschleißheim außerdem zwei kleinere Boardinghäuser mit zusammen ca. 35 Zimmern und eine Pension mit 26 Betten geplant sind.
Weitere Informationen aus dieser Liste:
In Unterföhring ist ein Boardinghaus mit rund 850 Betten geplant, nachdem dort im letzten Jahr bereits zwei neue Hotels eröffnet haben. In Ismaning sollen in einem Appartementhaus etwa 30 Betten entstehen, dazu in mehreren Baumaßnahmen weitere rund 80 Betten. In Aschheim geht es richtig zur Sache: 2019 soll dort ein Hotel mit 160 Betten eröffnen – nach Recherchen im Internet handelt es sich um ein Novum Apparthotel. Dazu kommen ein Boardinghotel mit 83 Betten und ein „Beherbergungsbetrieb“ mit 52 Betten. Geplant ist außerdem ein Boardinghaus mit rund 500 Betten.
Soweit die Liste der Kreisverwaltung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
In der Nachbarschaft sieht es ähnlich aus: In Schwabing soll Ende 2017 ein Hotel mit 13 Stockwerken und 434 Zimmern eröffnen, außerdem in Schwabing Nord ein neues Steigenberger mit nochmal 292 Zimmern.
In Hallbergmoos wird 2017 ein Hilton Garden Inn mit 155 Zimmern eröffnen, in Dachau ein Ruby Lilly mit 174 Zimmern.
In Garching eröffnet dieses Jahr ein Marriot mit 253 Zimmern, einem Kongresszentrum und einem Boardinghaus mit 117 Appartments.
In Neufahrn soll es ein 200 Zimmer-Hotel plus Boardinghaus werden, hier hätten die Investoren allerdings gern erst noch die Zusage, dass eine S-Bahnstation kommt.
In Marzling ist bereits in Hotelneubau im Gang, in Eching ist ein Budget-Hotel geplant. Am Airport soll 2019 ein 160 Zimmer-prizeotel eröffnen.
In Oberschleißheim wurde jüngst die Genehmigung zur Umwidmung eines Bürogebäudes in einen Hotelbau versagt. Im Raum steht noch das geplante Hotel/Boardinghaus unter der Regatta-Tribühne. Hier will der Gemeinderat aber erstmal abwarten, was die Stadt München mit der Regatta-Anlage insgesamt vor hat.

 

Auf Basis unserer Recherchen titelte am 14. Mai 2017 die Süddeutsche Zeitung:

 

Der Markt wird schwieriger

Internationale Ketten und Boardinghäuser machen eingesessenen Hoteliers im nördlichen Landkreis das Leben schwer
 

Ende der Sechzigerjahre herrschte Aufbruchstimmung. München stand vor der Ausrichtung der Olympischen Spiele. Hoteliers blickten guten Zeiten entgegen. Und auch die Familie Maier in Oberschleißheim sah den Moment gekommen, ihren Gasthof an der Dachauer Straße um ein Hotel zu erweitern.

Im "Blauen Karpfen" residierten dann Sportler und Fernsehteams, die von der nahen Regattastrecke berichteten. Heute hat Gerhart Maier vor allem Geschäftsleute zu Gast, was in der als Wirtschaftsmotor gepriesenen Region ein sicheres Auskommen bieten sollte. Doch bei vielen Hoteliers wachsen die Sorgen, zu den Verlierern eines Booms zu gehören.

Denn in München und besonders im Norden der Stadt entstehen im großen Stil Hotels und Boardinghäuser. In Unterschleißheim erweitert das Infinity-Hotel seine Kapazitäten um 184 Betten, in Garching eröffnet ein Marriot-Hotel mit 253 Zimmern samt Boardinghaus. In Unterföhring ist ein Boardinghaus mit bis zu 850 Betten im Gespräch. Ähnliches passiert in Schwabing, Hallbergmoos, Neufahrn und Eching. Selbst das olympische Erbe in Oberschleißheim wird für eingesessene Hotelbetriebe zum Problemfall. Schließlich wird über die innovative Idee diskutiert, unter der Tribüne der Olympia-Regattaanlage ein Hotel zu schaffen. Gerhart Maier ist alarmiert. Er fürchtet einen ruinösen Wettbewerb: "Wer weiß, wie viel München noch verträgt."

 

14 265 Betten in den 29 Kommunen

Im vergangenen Jahr wuchs das Angebot in der Stadt München um 3500 Betten und damit viel schneller als sonst. Auch aktuelle Zahlen aus dem Landkreis zeigen, wie berechtigt Maiers Frage ist. Im Jahr 2013 gab es 13 402 Betten, 2015 waren es schon 13 783 und im März 2017 zählten die Statistiker 14 265 Betten in den 29 Kommunen. Und das bei zuletzt sogar stagnierenden Übernachtungszahlen im Raum München. Maier sagt, es sei "gigantisch", was sich in Garching tue, wo im vergangenen Jahr etwa das Hotel Soulmade mit 139 Apartments mit modernem Konzept eröffnete. Es werde zu viel gebaut, und vor allem zu schnell, sagt Maier. Er befürchtet, dass kurzfristig der Druck auf die Zimmerpreise wächst.

 

Heinz Eck vom Büro Eck-Hogaplan in Bad Tölz berät Unternehmer bei Hotel- und Gaststättenprojekten. Er hat den Münchner Markt im Blick und kann die Sorgen verstehen. Es sei viel Geld auf dem Markt, sagt Eck. Er beobachtet, dass Investoren die Hotelbranche als interessante Anlagemöglichkeit entdeckt haben. An Managern von Hotelketten gehen Expertisen wie die Studie "München 2025" nicht vorüber, die ausgezeichnete Zukunftsaussichten preisen. "Auf einmal sind Hotelinvestitionen wieder gefragt." Die Befürchtungen eingesessener Betriebe seien "nicht von der Hand zu weisen", sagt Eck. Er sieht "einen Verdrängungswettbewerb". Und Maier sagt: "Der einzige, der bei diesem Wettbewerb gewinnt, ist der Kunde."

Allerdings ist Maier keiner, der die Hände in den Schoß legt und glaubt, dass das, was bisher funktioniert hat, auch die nächsten Jahren laufen wird. Er investiert in sein Haus und hat in Oberschleißheim einen Tourismusverein gegründet, um über die Geschäftsleute hinaus Menschen in den Münchner Norden zu locken. Das Schloss Schleißheim steht natürlich im Zentrum dieser Bemühungen, aber auch die Flugwerft und die Natur. Kürzlich trat der Tourismusverein auf der Freizeitmesse "Free" in München auf.

 

Am Wochenende herrscht Flaute

Für Geschäftsreisende sei der Freitag in der Regel Bürotag, sagt Maier, sie reisten am Donnerstag bereits ab. Irgendwie müsse er als Hotelier das Wochenende überbrücken. Um dafür auch Konzepte zu entwickeln, hat sich Maier Verbündete gesucht. Er schmiedete mit drei weiteren Hoteliers aus Ober- und Unterschleißheim die Hotel-Allianz Schleißheim. Gemeinsam bietet man ein Arena-Paket an, bei dem Hotelgäste den Besuch eines Fußballspiels des FC Bayern München mit diversen Extras wie einem Bustransfer buchen. Nicht zuletzt hofft man aber, gemeinsam der Konkurrenz Paroli bieten zu können.

Oberschleißheim Schleißheimer Hotel-Allianz

Christl Schassberger warnt vor Überkapazitäten.

(Foto: Robert Haas)

Wie ihr Kollege Maier hat Christl Schassberger vom Hotel Alarun in Unterschleißheim erst vor wenigen Jahren ihr Haus ausgebaut. Nun sieht sie mit Sorge die Konkurrenz kommen. Als abschreckendes Beispiel nennt sie die Entwicklung in Berlin, wo erst die Zimmerpreise verfielen und dann beim Personal gespart werden musste. Sie wolle keine Niedriglöhne im Hotelbereich, sagt sie. Anzeichen für solch eine Entwicklung gebe es genug. "Man sieht schon einen Rückgang", sagt sie über die Gästezahlen. "Auch wenn es noch nicht besorgniserregend ist." Sie warnt: "Wenn der Preis mal im Keller ist, ist es schwierig, ihn wieder hochzubekommen." Es handle sich um ein "ungesundes Wachstum".

Dabei fühlen sich Hoteliers wie Schassberger von mehreren Seiten in die Zange genommen. Sie beklagen das hohe Maß an Regulierung in ihrem Gewerbe und die damit verbundenen Nebenkosten. Und sie sehen sich durch Internet-Portale wie Airbnb mit ihren günstigen Zimmer- und Wohnungsvermietungen unfairer Konkurrenz ausgesetzt. Dass die Stadt München und der Freistaat als Gesetzgeber sich jetzt anschicken, mit härteren Strafen dagegen vorzugehen, begrüßt Schassberger. Von den Politikern in den Rathäusern würde sie sich ein stärker steuerndes Eingreifen wünschen.

 

Bürgermeister Böck sieht eine Grenze erreicht 

Unterschleißheims Bürgermeister Christoph Böck (SPD) sagt, er sehe grundsätzlich einen gewissen Bedarf für mehr Hotelbetten. Aber er könne die Bedenken der ansässigen Hoteliers gut verstehen. In einem Fall habe die Stadt die Erweiterung des Infinity-Hotels unterstützt. Im anderen Fall habe die Stadt gegen die Pläne nichts machen können, weil der Investor die baurechtlichen Voraussetzungen erfüllt habe. Er habe sich aber dafür eingesetzt, dass das Hotel und das Boardinghaus an der Carl-von-Linde-Straße deutlich abgespeckt umgesetzt würden. Über diese Projekte hinaus spreche sich die Stadt klar gegen weitere Hotel- und Boardinghausprojekte aus. Gerhard Kunstwald vom Hotel "Zum Kurfürst" in Oberschleißheim beklagt eine Fehlentwicklung: Viel notwendiger als neue Hotels zu bauen, wäre es, bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Marcus Haniel von Haimhausen, Inhaber des Brauereigasthauses Lohhof, sagt, der Hotelmarkt sei überhitzt.

 

Das trifft insbesondere den Norden des Landkreises. Zwar wird auch im Süden gebaut. Ein Investor plant etwa aktuell im Unterhachinger Gewerbegebiet, gegenüber vom bestehenden Holiday Inn, ein Gebäude mit 187 Betten. Doch die Strukturen im südlichen Landkreis sind anders. Dort spielten laut Heinz Eck vom Büro Eck-Hogaplan die Messe und der Tourismus die Hauptrolle. Die Auslastung der Häuser sei tendenziell niedriger, weil das Geschäft stärker von der Saison abhängig sei. Eck betreut ein besonderes Hotelprojekt in Brunnthal, wo die Gemeinde ein Haus mit 66 Betten baut. Ob sich die Kommune auf eine solche unternehmerische Investition einlassen sollte, wurde intensiv diskutiert. Eck sieht gute Chancen, dass der Hotelbetrieb laufen wird. Ein Plus sei die Lage. Brunnthal kenne jeder. "Der Bekanntheitsgrad sorgt dafür."

 

 

Ein Traum von einem Hotel

Christl Schaßberger wollte ein Hotel in Hollern bauen und selbstbestimmt führen - jetzt wurde ihr "Alarun" 25

 

Diesen schönen Artikel hat Klaus Bachhuber im Schleissheimer Touri-Blattl veröffentlicht.

 

Die ersten Hochglanzwerbefotos für das Hotel "Alarun" zeigen eine Szene, wie Frühstück serviert wird - durch Monika Hinterholzer, die Direktorin. Geschäftsführerin Christl Schaßberger ist nicht auf den Bildern; "ich hab wahrscheinlich grad in der Küche abgespült", schmunzelt sie. Das 25. Jubiläum des Unterschleißheimer Hotels ist eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte. Christl Schaßberger hat sich den Betrieb in den Kopf gesetzt, aufgebaut und dann durch alle Zeiten und Widerstände nach ihren Vorstellungen selbstbestimmt geführt - eben auch mit großem Arbeitseinsatz in allen Anforderungen des Hauses. Den 16. März, an dem sich die Eröffnung zum 25. Mal jährte, hat die 60jährige denn auch in ganz eigener Weise zelebriert: "Da hab ich mir vorgenommen, auch mal etwas stolz zu sein".

Jenseits der Bundesstraße B13, auf den alten Hollerner Höfen, von denen einer seit 1912 in Familienbesitz war, ist Christl Schaßberger mit vier Geschwistern aufgewachsen. Wollte sie zunächst Sozialpädagogik studieren, so hat ihr ein Wochenendjob im Gasthof "Linde" bei einem Verwandten im Schwäbischen die Liebe zu Gastronomie und in der Folge zur Hotelerie vermittelt. Unverzüglich trat sie eine Lehrstelle zur Hotelfachfrau an, im heute nicht mehr existierenden Hotel "Metropol" in München.

Nach dieser Erfahrung hat sich der Berufswunsch Hotelgewerbe dann noch dahingehend konkretisiert, dass es unbedingt in Selbständigkeit sein müsse. Christl Schaßberger beschloss, eine Pension zu eröffnen. Bis das realistisch werden konnte, schloss sie noch eine Ausbildung zur Agrartechnikerin an, das ist eine Hauswirtschaftslehrerin im ländlichen Bereich, arbeitete als Haushälterin, in einer Großküche und zuletzt drei Jahre in einem Hotel in Eching an der Rezeption. Damit war das Rüstzeug für das große Wagnis zusammengetragen.

Auf einem Flurstück der Familie im Ort Hollern entstand das Hotel. Hollern hatte traditionell zur Gemeinde Eching gehört, die den Plänen Schaßbergers stets reserviert und mit vielfältigen Einschränkungen begegnet war. 1990, als die Siedlung durch den Neubau der B13 von Eching abgetrennt war, wurde Hollern nach Unterschleißheim umgemeindet. Die Boom-Stadt besaß gerade mal ein Hotel, erkannte enormen Bedarf und billigte alles, was Schaßberger vorschlug.

 

 

Mitten auf der grünen Wiese entstand ihr Hotel "Alarun", mit 56 Zimmern, einer Sauna und zwei kleinen Tagungsräumen im Keller, gegenüber der Wächscherei. Alle Zimmer maßen vom Start weg mindestens 24 Quadratmeter, kleine Kammern kamen Christl Schaßberger nicht ins Haus. "Ich wollte alles, damit sich die Leute wohlfühlten".

Der Name sollte etwas mit den Hollerner Wurzeln zu tun haben, war ihre damalige Prämisse, und möglichst vorne im Alphabeth wäre zur Auffindbarkeit auch nicht schlecht. Der Echinger Dorfhistoriker Georg Kollmannsberger empfahl "Alarun", ein keltisches Wort für "fließendes Wasser", das in alten Urkunden als einstiger Ortsname von Hollern verwendet worden war. "Anfangs war das für mich ein Zungenbrecher", sagt Schaßberger und erinnert sich an Dutzende fehlerhafter Meldungen am Telefon. Bei den Bauarbeiten zum Hotel wurden dann in der Tat keltische Fundstücke ausgegraben. Seither haben alle Benennungen im "Alarun" vom Restaurant bis zu den Tagungsräumen ebenfalls keltischen Ursprung.

Trotz des familieneigenen Grundstücks als Starthilfe und Unterstützung der damals schon verwitweten Mutter Hedwig war die finanzielle Belastung für die Jungunternehmerin immens. Lange Jahre stand das "Alarun" auf der Kippe, nicht zuletzt, als eine weitere Hotelansiedlung in Unterschleißheim mit Kampfpreisen den Markt erobern wollte. "Das hat uns fast abgewürgt", schildert Schaßberger, "das war eine schwere Zeit". Ihre Linie hat sie aber nie verlassen, hat zum Beispiel auch nie den Preiskampf mitgemacht.

 

Ab der Jahrtausendwende etwa hatte das Hotel sich etabliert und finanziell konsolidiert. In dem um das "Alarum" wachsenden Gewerbegebiet hat sich Christl Schaßberger stets bemüht, die Anlage grün und lebendig zu erhalten. 2004 wurde in Ergänzug zum Frühstücksbetrieb im Haus ein eigenes Restaurat gebaut, das "Freetz" - keltischer Name -, 2005 in Betrieb genommen. 2013 wurde ein Erweiterungsbau begonnen. Der Südflügel mit einer kompletten Tagungsetage zum Garten hin, 2014 eröffnet, hat die Zimmeranzahl jetzt auf 104 fast verdoppelt.

Mit acht Mitarbeitern ist Schaßberger gestartet, heute beschäftigt sie 25, immer etwas mehr, als es laut Stellenschlüssel sein müsste. Das allererste Bewerbungsgespräch, die allererste Einstellung hat dabei das Hotel geprägt. Im August vor dem Start im März 92 unterschrieb Monika Hinterholzer - die heute noch an Schaßbergers Seite das "Alarun" führt. "Es ist unser Hotel", sagt die Inhaberin, "Monika hat immer mit mir zusammen gekämpft". Die beiden Frauen ergänzen sich dabei kongenial; "ich seh den Fleck auf der Fliese in der Nasszelle", skizziert Schaßberger die eingespielte Arbeitsteilung, "sie sieht das große Ganze". Beide zusammen hätten aber stets "die selbe Vision" geteilt.

Vom Start weg 19 Jahre zählte auch Martina Hammer an der Rezeption zum Team, ehe sie gesundheitsbedingt 2012 aufhören musste; 2015 ist sie verstorben. Und einen heute sehr vermissten Beitrag, der in den 25 Jahren abhanden gekommen ist, hatte Hedwig Schaßberger geleistet: Acht Jahre lang hat sie das Frühstücksbüffet mit selbst eingekochter Marmelade vom Hof in Hollern beliefert; sie starb 2010.

Mit "modernen, bequemen Zimmern in ruhiger Lage und doch mit bester Verkehrsanbindung" wirbt das Vier-Sterne-Haus heute für sich, "großzügige und klimatisierte Zimmer, außer Einzel- und Doppelzimmern auch Studios mit separatem Schlafraum und Kitchenettes". Die gesamte Gartenetage des Südflügels ist Tagungen und Seminaren vorbehalten. Es stehen vier Tagungsräume mit eigenem Zugang zum Garten bereit, eine eigene Cafeteria sowie verschiedene Steh- und Sitzgruppen im Pausenbereich. Der Wellnessbereich bietet zwei Fitnessräume, eine finnische Sauna und ein Dampfbad. Übernahmeversuchen von Hotelketten hat Christl Schaßberger stets widerstanden; seit einigen Jahren ist sie nun eine Kooperation im Verbund der "City Partner"-Hotels eingegangen. Unter dem Dach des Tourismusvereins ist sie begeistertes Mitglied der "Hotelallianz" aus den vier inhabergeführten Hotels in Ober- und Unterschleißheim.

 

Ihr Wagnis vor 25 Jahren hat sie niemals bereut, ihren Lebenstraum nie revidieren müssen. „Es ist ein schöner Beruf", sagt sie, "wir gehen mit Menschen um und das gefällt mir bis heute.“ Die neue Dimension des Hotels seit dem Umbau hat die an Selbstbestimmtheit gewohnte Macherin aber schon an Grenzen gebracht. "Mit 56 Zimmern kann man viel über die Arbeit bewegen", schildert sie, "ich wusste immer: wenns schwierig ist, kann ich es rumreißen". In der jetzt erreichten Größenordnung freilich könne man es "nicht mehr allein bewegen". Der akute Fachkräftemangel in der Branche, moderne Anforderungen an die Betriebsführungen, die so gar nicht mehr die Welt der Selfmade-Frau sind, all das lässt Schaßberger momentan einige der schwierigsten Phasen mit dem "Alarun" erleben.

Die Übergabe ist schon geregelt. Das Hotel ist in eine Gmbh & Co. KG für die elf Nichten und Neffen eingebracht. Bis zum Renteneintritt von Monika Hinterholzer wird das Tandem in jedem Fall weitermachen.

 

25 Jahre Hotel Alarun

 

„Es ist ein schöner Beruf. Wir gehen mit Menschen um, und das gefällt mir bis heute.“ Christl Schaßberger (60) ist gelernte Hotelfachfrau und Hauswirtschaftslehrerin. Viele Jahre lang war sie in Eching angestellt, bis sie sich entschloss, selbst ein Hotel zu bauen. Vor 25 Jahren, genau am 16. März 1992, wurde das Hotel Alarun in Betrieb genommen.

Christl Schaßberger ist auf Gut Hollern geboren. Vom elterlichen Land wurde ein Baugrundstück abgetrennt, auf dem das Hotel errichtet wurde – damals noch auf der grünen Wiese vor den Toren Unterschleißheims. Bewohnt war der Bereich jedoch schon früher: Bei den Bauarbeiten wurde keltischer Schmuck gefunden. Deshalb sind alle Namen im und um das Alarun herum keltischen Ursprungs.

Kontinuierlich ging es aufwärts. Das Gewerbegebiet rund um das Haus entwickelte sich großartig, das Hotel ebenso. Bald wurde klar: Das große internationale Frühstücksbüffet, mit dem im Alarun jeder Tag beginnt, genügte nicht: Ein Restaurant musste her. 2004 wurde das Freetz gebaut, 2005 in Betrieb genommen. Bis heute läuft auch dieses prächtig.

Beste Qualität, höchster Komfort und eine sehr gute technische Ausstattung machen das Erfolgskonzept des Vier-Sterne-Hauses aus, das in den Folgejahren an seine räumlichen Grenzen stieß. So begann 2013 der Neubau des Südflügels mit einer kompletten Tagungsetage zum Garten hin, die allen Wünschen der Business-Partner entspricht. 2014 wurde der Anbau in Betrieb genommen und die Zimmeranzahl mit jetzt 104 fast verdoppelt.

Die Mitarbeiterzahl im Hotel Alarun beträgt immer rund 20 Personen. Eine davon ist den ganzen Weg der Entwicklung mitgegangen und inzwischen nicht mehr aus dem Haus wegzudenken: Monika Hinterholzer stieß wenige Monate vor der Eröffnung 1992 zum Team. Heute ist sie Direktorin an der Seite von Geschäftsführerin Christl Schaßberger. Zusammen bilden beide ein unschlagbares Team, geachtet und geschätzt von allen Mitarbeitern, Gästen und Geschäftspartnern.

Stolz sind wir im Alarun nicht nur auf die Leistungsfähigkeit des Hauses mit seiner Garten-Tagungsetage, seinem ebenfalls neu gestalteten Wellness-Bereich, den modernen, bequemen Zimmern in ruhiger Lage und doch mit bester Verkehrsanbindung – stolz sind wir auch auf das gute Miteinander der Beschäftigten. Gemeinsam haben wir bisher alle anfallenden Herausforderungen in einem knapper werdenden Markt gemeistert; gemeinsam werden auch immer wieder neue Ideen entwickelt, die das Ganze voranbringen können.